8 iMacs und ein Dell-Server
Was haben die kaufmännische Komplettlösung SAP Business One und ein iPod gemeinsam? Gar nichts, möchte man sagen. Die Antwort ist: Beide arbeiten perfekt mit den schicken und stabilen Rechnern aus dem Hause Apple zusammen.
Seitdem Umstieg Apples auf die Intel-Plattform ist es mithilfe der Software Parallels möglich, Windows-Programme eng verzahnt mit dem Apple Betriebssystem Mac OS X zu betreiben.
Diese Möglichkeit machte sich der Dortmunder SAP Partner Uniorg (SAP Channel Partner Gold) zu nutze, um einem überzeugten Macintosh-Anwender die SAP-Lösung Business One in seinem zehn Plätze umfassenden Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
Innerhalb von 6 Wochen wurden in dem mittelständischen Betrieb der Maschinenbaubranche alle Geschäftsprozesse mit SAP Business One organisiert. Vom CRM (Customer Relationship Management) im Verkauf, über den Einkauf, das Berichtswesen, die Produktion bis zur Buchhaltung mit Zahlungsverkehrsanbindung nutzen insgesamt 9 Mitarbeiter die Unternehmenssoftware aus Walldorf.
Das Server-System läuft unter Windows 2003 Server auf einem Dell Xeon Doppelprozessor Rechner mit 4 Gigabyte Hauptspeicher. Als Arbeitsplatzstationen werden Intel iMacs der ersten Generation eingesetzt.
Die Vorteile eines international verfügbaren ERP-Programm (ERP= Enterprise Ressource Planning), das speziell auf die Anforderungen mittelständischer Betriebe zugeschnitten ist und sich in der gewohnten Macintosh-Umgebung nutzen lässt, waren ausschlaggebend für diese Entscheidung.
Die Integration in das Apple-Betriebssystem geht soweit, dass E-Mail-Links, welche im SAP Business One angeklickt werden, ein neues E-Mail-Formular in Apple's Mail Applikation öffnen. Auch Links zu Internetseiten oder zu Microsoft Office-Dokumenten können wahlweise zum Start von Anwendungen in der Windows- oder der Apple-Umgebung führen.
Erstmals gibt es für international ausgerichtete Macintosh-Anwender eine professionelle Komplettlösung, die in dutzenden von Sprachen und Lokalisierungen vorhanden ist und für die es weltweiten Support gibt.
„Wir freuen uns, von nun an auch für Unternehmenskunden mit einer Macintosh-Infrastruktur eine Lösung anbieten zu können, gleichzeitig freuen wir uns auf viele weitere interessante Projekte in diesem Bereich“ lässt Uniorg Geschäftsführer Hans-Peter Kreft wissen.
Autor: Alf Ruppert (E-Mail an die Redaktion).
Art des Artikels: Erfahrungsbericht des Autors.
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