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Mac & SAP bei einer Genossenschaft


Dieser Leserbrief hat uns zu dem Thema Mac & SAP erreicht:

Einsatz bei Migros Zürich (von Kurt Hofmann)


Guten Tag Herr Ruppert,

Mit Interesse verfolge ich Ihre Seite.

Da ich mehrere Jahre bei der Genossenschaft Migros Zürich für die technische Umsetzung der Mac-Plattform verantwortlich war, denke ich, behaupten zu können, dass ich ebenfalls über einige Erfahrung in diesem Bereich verfüge.

Die Genossenschaft Migros Zürich hatte damals (bis 2005) über 1.600 Mac Clients im Einsatz.

Was ich zum Thema sagen will, ist, dass es ausgerechnet der SAP-Client war, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Migros heute Windows einsetzt.

Die Gründe waren:

1. Enorm schlechtere Performance des Mac-Java-Clients gegenüber dem Native-Windows-SAP-Clients

2. Schlechter Support der Mac-Plattform durch SAP

3. Bei der Web-Plattform wurde nur der 'Internet Explorer' von Microsoft unterstützt und auch das nicht offiziell

4. Viele spezifischen Lösungen mit SAP-Anbindung sind auf dem Mac nicht verfügbar

Ich unterstütze generell Ihr Anliegen sehr stark. Ich denke aber, dass niemandem gedient ist, wenn ein allzu optimistisches Bild vom Einsatz des Macs im Unternehmen gezeichnet wird.

Vielmehr sollte man ein ehrliches Bild darstellen, bei dem man zwar sagt was möglich ist, die Einschränkungen aber nicht verschweigt.

Ich denke, dass jedes Unternehmen die Informationen erhalten sollte, damit die verantwortlichen Personen die Vor- und Nachteile des Macs in ihrem Unternehmen so objektiv wie möglich abwägen können.

Ein Unternehmen, dass Macs einsetzen will und dann enttäuscht feststellen muss, dass es nicht geht, dient der Sache sicherlich noch weniger als ein Unternehmen, das auf Grund einer objektiven Beurteilung zum Schluss kommt, dass der Mac derzeit (noch) nicht alle Bereiche zur vollen Zufriedenheit abdecken kann.

Ich hoffe, Sie verstehen mein Anliegen...

Freundliche Grüsse

Kurt Hofmann


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Autor: Kurt Hofmann (E-Mail an die Redaktion).
Art des Artikels: Erfahrung des Autors.
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